Junge SVP für Abschaffung der Fusions-Echoräume

von Anian Liebrand  

Gelesen auf www.jsvp-luzern.ch:

Um die Bevölkerung in das Projekt „Starke Stadtregion“ mit einzubeziehen, führen die Luzerner Agglogemeinden so genannte Echoräume durch. Dabei stehen für die fusionswilligen Taktgeber die Resultate längst fest. Man will die Grossfusion mit Luzern.

Die Junge SVP begrüsst Diskussionen über Vor- und Nachteile von Gemeindefusionen. So wohnten auch einige JSVP-Exponenten der 1. Echoraum-Sitzung vom Januar 2010 bei. Die Diskussionen ergaben, dass potentielle Fusionen vom Volk sehr kritisch betrachtet werden. Die Resultate als Stimmungsbarometer nehmend, hätte der objektive Betrachter gut und gern davon ausgehen können, dass die Vision „GrossLuzern“ somit gestorben sein müsste.

Doch die Verantwortlichen ignorieren die Volksmeinung und reimen sich ihre eigene Wahrheit zurecht. Alles verlaufe nach Plan, verkünden Regierungsrätin Yvonne Schärli und Ober-Fusionsturbo Thomas Willi, Gemeindepräsident von Emmen. Weil die kritischen Einwände aus der Bevölkerung nicht ernst genommen werden, verkommt der „ergebnisoffene Prozess“ zur Farce. Die Junge SVP Luzern fordert die Gemeinderäte der fusionsgefährdeten Agglome-rationsgemeinden auf, endlich die Realität zu anerkennen! Das heisst:

1. Die Echoräume „Starke Stadtregion“ sind zu streichen, weil sie nichts bringen.

2. Die Meinungen zu allfälligen Fusionen sind gemacht. Eine Mehrheit der Bürger will keine Fusion.

3. Die „Starke Stadtregion“ ist zu beerdigen. Statt dessen sind sinnvolle gemeindeübergreifende Zusammenarbeits-Projekte zu starten.

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