Nach Fusion 15 000 neue Jobs?

von Anian Liebrand  

Gelesen auf ig-ebikon.ch:

Die NLZ berichtet in Ihrer Ausgabe vom 2.11.2011 über die Studie «Strategie Emmen». Sie wurde im Auftrag des Emmer Gemeinderates bei einer Zürcher Beratungsfirma in Auftrag gegeben und beziffert das Ausbaupotential von Emmen auf 15'000 neue Arbeitsplätze und 24'000 Zuzüger.

Die bisher nicht als Fusionsgegnerin erkennbar gewesene NLZ meint dazu überraschend kritisch:

«Es dürfte kein Zufall sein, dass die Berater Hanser und Partner am Montag, wenige Wochen vor dem ersten Reigen der Volksentscheide, aufgeboten wurden, um die von ihnen berechneten Wachstumsprognosen vorzustellen. Und der Luzerner Stadtrat Stefan Roth sowie der Emmer Gemeindepräsident Thomas Willi liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, die Zentrumsfusion ins beste Licht zu rücken.»

Die NLZ bezeichnet die errechneten Zahlen denn auch als optimistisch, da die ihnen zugrunde liegenden Wachstumszahlen der Wirtschaft mehr als doppelt so hoch angenommen worden seien als jene der Konjunkturforschungsstelle von BAK in Basel.

Die NLZ meint weiter:

«Keine schlüssige Antwort gibt die Studie auf die Frage, ob sich das Potenzial wirklich nur mit einer Fusion ausschöpfen lässt oder ob sich das in Aussicht gestellte Wachstum mit einer engen Zusammenarbeit von selbständig bleibenden Gemeinden nicht auch erreichen lässt. Thomas Willi meint zu solchen Einwänden: „Mit einer Fusion wird die Region aus einer Hand organisiert sein. Das ist die beste Lösung, mit der zweitbesten wollen wir uns nicht zufrieden geben.“»

IG Ebikon: Besser entlarven, als es die NLZ gemacht hat, kann man diese Studie kaum. Vor allem der durch die IG-Ebikon hervorgehobene Satz zeigt, welche Geisteshaltung dahinter steht – Macht, pures Machtstreben!

Die IG-Ebikon ist zuversichtlich, dass die Ebikoner Bevölkerung nicht auf solche Gefälligkeits-«Studien» hereinfallen wird.

Den Emmer ist zu wünschen, dass sie diese Machenschaften durchschauen und die positive Zukunftsentwicklung ihrer Gemeinde selbst in der Hand zu behalten suchen.

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