Rückschlag für GrossLuzern

von Anian Liebrand  

Aus einer Mitteilung des überparteilichen Jugendkomitees "JA zu eigenständigen Gemeinden", welches sich in Emmen an vorderster Front für ein Nein zur "Starken Stadtreion" einsetzte (www.eigenstaendig.ch):

Das Jugendkomitee bedauert das Emmer Ja zur "Starken Stadtregion." Damit startet der Gemeinderat teure Abklärungen mit dem "Endziel Fusion." Auf dem Papier ging die Aufwärmrunde somit zwar an die Fusionisten. Doch deren Freude wird bei genauerer Analyse stark betrübt.

Trotz dem Befürworter-Einheitsbündnis fast aller Parteien, wollten über 40 % der Emmer Bürger nichts von Abklärungen, geschweige denn von einer Fusion wissen. Dem gegenüber stehen neben einer nicht exakt zu ermittelnden Zahl bedingungsloser Fusionisten, jene skeptischen Wähler, welche erst die "ergebnisoffenen Abklärungen" abwarten möchten, bevor sie sich entscheiden. Die Vision einer "Vereingten Stadtregion" rückt somit in weite Ferne. Erst recht, da mit Horw und Meggen zwei wichtige Gemeinden nicht mal in Abklärungen steigen werden. Kriens sagte mit gerade mal 50,6 % Ja zu Abklärungen. Wenn es dann konkret um eine Fusion geht, wird das Resultat mit Sicherheit anders aussehen. Sei es in Kriens, aber auch in Emmen und Ebikon!

Gleichmütig der zu erwartenden Propagandawelle gewisser, voreingenommener Gemeinderäte sind wir zuversichtlich, dass die Bürger unserer Gemeinde grösstenteils ihre Eigenständigkeit wahren wollen. Das Jugendkomitee kämpft weiterhin für dieses Ziel. Wir blicken einer freien Zukunft unentwegt entgegen!

Sie müssen eingeloggt sein, um die Kommentare sehen zu können. Jetzt einloggen!