Wer profitiert eigentlich bei einer Fusion?

von Anian Liebrand  

Von "Bürgerblock"

Es ist eigentlich erstaunlich, wie wenig der Souverän auf die wahren Gründe von Fusionen eingeht und sie richtig hinterfragt. Er realisiert leider nicht, dass er Werte und Sachen aufgibt, welche viel wichtiger sind, als versprochene Steuerersparnisse. Diese sind nach kurzer Zeit ja sowieso nicht mehr gültig.
Für eine Fusion gibt es nur zwei Gründe. Der Grosse will noch grösser und mächtiger werden und der Kleine möchte sich verbessern, weil er schwach ist.
Eine Fusion ist aber nichts anderes, als eine kalte Übernahme des Kleinen. Dies im Gegensatz zu den Fusionen von Handel, Banken, Versicherungen und der Industrie, wo der Kleine einfach gekauft wird.

Für die vermeintliche Verbesserung verliert der Kleine seine Rechte, über „sein“ Dorf selber zu bestimmen. All die über Generationen erschaffenen Werte und Rechte in seiner Gemeinde gibt er Preis. Für eine politische Mitsprache in einer „unangenehmen“ Partei sinken seine Chancen praktisch auf Null, denn auch hier befiehlt der Grosse.
Die Grossen werden immer angebliche Vorteile für die Bürger finden, denn sie wollen ja etwas vom Anderen. Dafür werden vom Steuerzahler bezahlte „Studien“ erstellt, welche schlussendlich nur darauf ausgelegt sind, den Kleinen über den Tisch zu ziehen.
Das Projekt „Starke Stadtregion Luzern“ ist der gleiche Vorgang wie das Einseifen beim Rasieren, welches die widerspenstigen Barthaare (Bürger) weich werden lässt.
Es beruht auf dem gleichen Prinzip von unseren Abstimmungsunterlagen, wo auch nur „Vorteile“ aufgeführt werden. Dass diese Bauernfängerei-Taktik beim Bürger vielfach durchkommt, ist nur der Stimmfaulheit und Wohlstandsverdummung der Bürgerlichen zuzuschreiben.
Die härtesten Befürworter von Fusionen haben immer Partikularinteressen. Vielfach wollen sie ihr eigenes Bauland vergolden, oder sie möchten lukrative Verwaltungsposten, wo sie keine Verantwortung mehr übernehmen müssen. Dass dies aber auf Kosten des Bürger-Bodens und Bürgerrechte geht, ist diesen „Volksvertretern“ völlig egal.

Bei Gemeinde-Fusionen geht es aber hauptsächlich darum, auf Kosten der Anderen zu leben. Nicht umsonst sammeln sich in den Städten immer mehr Rote, Grüne und Randständige an. Die daraus entstehende Politik kann jeder Bürger ja täglich selber verfolgen.
Alle grossen Städte werden deshalb von Rot-Grün regiert. Sie können deshalb nicht mit Geld umgehen, weil sie es nicht verdienen müssen. Es ist ja das Geld der „Anderen“. Die Zeiten der Wegelagerer wurden abgelöst durch rot-grünen Staatsraub. Dies ist viel weniger ansträngend. Von Zeit zu Zeit ein Familien-Happening gegen die Bürgerlichen mit schwarz verhängten Fassaden, dass ihr Arbeitgeben sie nicht erkennen kann.

Die Zeiten sind vorbei, wo man in Regen und Kälte auf sein nächstes Opfer warten musste. Die modernen Raubritter schwafeln dann von Zentrumslasten und anderes wirres Zeug. Aber im Grunde genommen, müssen die „Eingebürgerten“ nur ihre Hobbys bezahlen.
Man braucht nur all die Kosten dieser Hobby-Institutionen zu betrachten, welche unter Kultur verkauft werden. Damit bei den dafür nötigen Abstimmungen die Bürger weniger zu sagen haben, wollen sich die linken Städte die Nachbargemeinden unter den Nagel reissen.
Die wegen dieser Zustände in die Agglomeration abgewanderten Bürger und natürlich ihre Steuergelder will die Stadt mit Fusionen zurückholen.
Eine herrliche Demokratie wird so eingeführt. Die Bürger zuerst aus den Städten heraus ekeln, ihre leer stehenden Häuser besetzen und dann Alles einpacken.
Es mahnt uns an die Zeiten, wo der Kleine an der Orgel den Blasebalg treten musste, damit die Obrigkeit ihm eine Melodie vorspielen konnte!

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