In einem ausführlichen Interview mit der "Neuen Luzerner Zeitung" schätzte Regierungsrat Marcel Schwerzmann u.a. die momentane Situation der Luzerner Gemeinden ein. Verblüffendes kam zutage. Zitat NLZ: "Die Situation bei den meisten Gemeinden sei trotz den Ausfällen durch die Steuergesetzreform 08 gleich wie beim Kanton - also gut. (...)"
Warum dann der ungeheure Fusionsdruck von Eliten à la Schwerzmann? Die ach so schwachen, alleine nicht überlebensfähigen Gemeinden bräuchten dringendst Reformen. Die Losung lautet: Auf zu Grossstrukturen! "Starke Zentren" wird dies dann hochlobend genannt. Nicht verschweigbare, kontinuierliche Spitzenbilanzen widerlegen nun den gezielten Zweckpessimismus der Fusionisten.
