Grüne Wiese unter schattigen Bäumen

Die Fusionitis

Nach SARS und der Vogelgrippe wird die Schweiz zurzeit von einer weiteren tödlichen Pandemie Heim gesucht. Die neuste Krankheitswelle wird in Fachkreisen „Fusionitis“ genannt und hat seinen Herd in Belgien, genauer gesagt rund um Brüssel. Der Erreger gilt als höchst gefährlich und ansteckend. Seit Beginn dieses Jahrtausends grassiert das Virus auch in der Schweiz. Ihm fallen vornehmlich kleinere, autonome Gebilde zu Opfer, vermehrter aber auch grössere, ehemals erfolgreiche eigenständige Gemeinden.

Mittels ihren Trägern in den Verwaltungen der Kantone breitet sich das Virus in rasendem Tempo in der ganzen Eidgenossenschaft aus. Besonders stark wütet es seit geraumer Zeit im Kanton Luzern, aber auch im Bernischen und in der Südschweiz machen sich erste Auswüchse bemerkbar. Ist eine Behörde erst mal befallen, ist auf die Schnelle keine Besserung in Sicht. Doch welche Schutzmassnahmen sind zu empfehlen?

Zu raten ist, sich nicht durch die proklamierten Grössenwahnspläne blenden zu lassen. Sie sind nämlich ein signifikantes Symptom der mit der Fusionitis Befallenen. Fallen Sie nicht auf deren verführerische Versprechen rein, wenn Sie gesund bleiben wollen. Nur so ist dieser Notlage zu begegnen. Und vergessen Sie nie: Die Fusionitis ist nur ein erster Vorbote. Die nächste überfallartige Pandemie wird – wenn wir die Fusionitis nicht abwehren – ohne Zweifel der EU-Turbo sein. Und spätestens davon wird sich unsere Freiheit bestimmt nicht mehr erholen können!