Junge SVP Kanton Luzern: 2 x Nein zu GrossLuzern!

von Anian Liebrand  

Parolenfassung der Jungen SVP Kanton Luzern zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen

Die Junge SVP Luzern empfiehlt allen Bewohnern von Adligenswil, Ebikon, Kriens und Luzern Ende November zu Fusionsverhandlungen und zur Variante „Kooperation“ 2 x Nein zu stimmen. Lieber jetzt seine Mitbestimmungsrechte nutzen statt in Zukunft von GrossLuzern überstimmt zu werden!

Im Mai 2009 stimmten die Luzerner Agglogemeinden über die Aufnahme „ergebnisoffener“ Abklärungen zu allfälligen Vorteilen einer Grossfusion („Starke Stadtregion“) ab. Während Horw schon damals klar Nein gesagt hatte, stimmten die anderen Gemeinden zu, Abklärungen zu starten – wenn auch teilweise äusserst knapp. „Man könne ja nichts gegen das Abklären haben“, so der damalige Grundtenor.

Diese Abklärungen in Sachen Vor- und Nachteile einer Grossfusion wurden in der abgelaufenen Projektphase nun beendet. Es wurde abgeklärt, was abzuklären war. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Der Schlussbericht der Steuerungsgruppe sieht bloss minimes Einsparpotential vor – bei augenfälligen Nachteilen. Weitere Abklärungen dienen folglich nur dem Ziel, die vom Regierungsrat und einer gewissen Politiker-Klasse schon im Voraus angepeilte Grossfusion weiter voranzutreiben.

Die Junge SVP Luzern sieht in einem GrossLuzern keinen Nutzen für die Bevölkerung. Im Gegenteil: Eine Grossfusion führt zu einem massiven Souveränitäts- und Stimmkraftverlust der Bürger. Langfristig wird die Steuerbelastung im fusionierten GrossLuzern nicht sinken, sondern steigen. Denn: Je grösser ein Gebilde, desto höher die Verwaltungsausgaben und desto anonymer und bürgerunfreundlicher die Behörden und das gesellschaftliche Zusammenleben.

Ziehen wir also die Notbremse und stimmen am in Ebikon, Kriens und Luzern am 27. November 2011 2 x Nein zu GrossLuzern. Und: Am 29. November gehen alle Adligenswiler an die Gemeindeversammlung!

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