Littau, der Luzerner Slum

von Peter With  

Heute beträgt der Ausländeranteil in Littau über 36 %, in der Schule sogar über 54 %. Nach der Fusion wird Wundersames passieren: Der Ausländeranteil wird innerhalb nur eines Tages von 36 % auf weniger als 23 % schrumpfen. Wie das? Werden alle Ausländer wegziehen? Nein. Der viel niedrigere Ausländeranteil Luzerns wird den Durchschnitt massiv senken. Das Problem dabei: Niemand wird mehr zur Kenntnis nehmen, wie viele Ausländer nach Littau ziehen. Es ist eine Tatsache, dass Quartiere mit einem hohen Ausländeranteil noch mehr Ausländer anziehen und Schweizer abschrecken. So spricht denn die Fachgruppe Integration auch Klartext: „Littau wird eine Verslumung erleben, da bekanntlich günstiger Wohnraum insbesondere in den Einfallsachsten zum Zentrum angeboten wird. Dies zieht weitere Ausländer nach.“ Und ausserdem: „Für konkrete Gebiete (Fluhmühle etc.) ist auf Grund der Grösse der fusionierten Gemeinde niemand verantwortlich“!

Würden 1‘000 Ausländer neu in das Quartier Littau ziehen, so würde der Ausländeranteil der fusionierten Stadt Luzern gerade mal um 1 % steigen. Kein Grund also Massnahmen dagegen zu ergreifen. Denn die einzige Lösung die Luzern kennt um den Ausländeranteil zu steuern sind die Einbürgerungen. Keine einzige Gemeinde bürgert prozentual mehr Ausländer ein als Luzern. Die rot-grüne Regierung bringt es tatsächlich fertig, über 33 Personen pro 1‘000 Ausländer pro Jahr einzubürgern, damit dürfte sie weltweit ziemlich an der Spitze sein. Durch die Fusion mit Littau weiss dann die neue Regierung auch, wo man diese Ausländer am Besten ansiedeln wird. Auf jeden Fall möglichst weit von der Kapellbrücke entfernt…

Sie müssen eingeloggt sein, um die Kommentare sehen zu können. Jetzt einloggen!