Nein zum Fusions-Projekt GrossLuzern

von Anian Liebrand  

Leserbrief von Patrick Meyer, Luzern

Genauso wie das Fehlkonstrukt der Gemeinschaftswährung Euro zu noch katastrophaleren Folgen in der Euro-Zone führen wird (nach der Finanzkrise ist vor der Finanzkrise und der Zusammenbruch des EU-Projektes wegen des Euros ist nur eine Frage der Zeit!), verhält es sich auch hier mit zentralistischen Polit-Vorgaben, die allein auf Wachstum, Gewinn und Machtkonzentration beruhen.

Das GrossLuzern-Fusionsprojekt, das sich fälschlich "Starke Stadtregion" nennt, ist ein solches. Mit einiger Wahrscheinlichkeit lässt sich schon vor der Abstimmung vom 27. November folgendes sagen: Einigermassen finanzstarke Gemeinden, die in erster Priorität selbstbestimmend bleiben und keinen Demokratie-Abbau wollen, wie Adligenswil, Horw und Kriens, sprechen sich gegen einen Fusionsvertrag aus.

Ebikon, Emmen und natürlich auch die Stadt mit dem heim- geholten Littau, die erhofften Fusionsgewinnler, werden entsprechend abstimmen. Letzteres ist natürlich schade. Aber ihr kurzsichtiges Profit-Denken, das alleinige Schielen auf den "Fusionsauszahlungs-Topf", wird ihnen auf längere Frist keine Vorteile bringen. Wer wettet dagegen?

Uns würde es auf jeden Fall freuen, wenn die anonyme "Projektsteuerung" keine neuen Fusionsverträge auszuarbeiten hätte... Der Schweiz eine Zukunft. Der Zukunft eine Schweiz.

Der Vorstand der Bewegung CHance21
Pat Meyer

 

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